aus den selben gründen warum ich es liebe! es ist herausfordernd, konfrontierend und ziemlich direkt. aber das muss man wohl näher erklären. herausforderungen, ein thema mit dem wir immer wieder zu tun haben. sie gehören zu unserem alltag, wir leben mit ihnen. im yoga sehen wir unmittelbar wie wir mit herausforderungen umgehen – also erleben wir die direkte konfrontation mit facetten unserer persönlichkeit die uns vielleicht bis dahin nicht so bewusst waren.
ein einfaches beispiel: bein-balance positionen: viel kraft viel konzentration ist notwendig. die rechte seite hast du nach 15 minuten ohne murren geschafft-auf geht’s ohne pause in die linke seite. mögliche reaktionen sind ärger „ geh bitte, merkt die nicht, dass ich nicht mehr kann“ oder frust „ ich mag nimma, das ist mir zuviel“, du versuchst also der herausforderung auszuweichen. genau jetzt in diesem moment beginnt das eigentliche yoga indem du erkennst wie du reagierst, dir also deines musters bewusst wirst ( es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du auch außerhalb des yogaraumes gleich auf herausforderungen reagierst) , dich in distanz dazu stellst und einfach nur beobachtest was da in dir vorgeht. auf einmal ist es nicht mehr wichtig wie die position ausschaut oder wie lange du sie halten sollst. sondern du bist ganz bei dir, siehst etwas, dass dir bis dahin vielleicht unbekannt war und siehst so auch, wie du in zukunft damit umgehen kannst. du stellst dich der herausforderung, nimmst sie an, und wandelst sie um in etwas aus dem du wachsen kannst! auch wenn die herausforderung darin besteht, einfach eine pause zu machen. du stärkst somit dein selbstvertrauen sowie deine willenskraft, gleichzeitig entziehst du deinen negativen eigenschaften die nahrung indem du nicht mehr auf sie eingehst. et voilà – willkommen in der welt von poweryoga!